Piqué Langarm Poloshirt White

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  • 210 g/m², 220 g/m²
  • 100% Baumwolle (Oxford Grey: 90% Baumwolle / 10% Viskose)
  • Langarm
  • Verschluss: Knopfleiste
  • 100% Baumwolle
  • Modellnummer: K243
  • Gestrickter Ripp-Kragen
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  • Beim Sport ist die Muskulatur auf sehr viel Energie angewiesen.

    Für Leistungssportler gewohntes Prozedere: Blutabgabe am Ohr zur Bestimmung des Laktatwerts.

    Je nach Trainings­zustand variiert die Menge des Stoffwechselproduktes Laktat bei Erhöhung der Trainingsintensität deutlich. Dr. Florian Porzig – Teamarzt der nordischen Kombinierer – erklärt, warum er bei seinen Sportlern regelmäßig Laktatwerte analysiert.

    Text Sigrun Hannes

    Wettkampfentscheidungen im Skilanglauf fallen oftmals erst beim Zielsprint. „Wer hat jetzt noch die notwendigen Körner?“, lautet dann oft der etwas triviale Kommentar des Moderators. Er sollte mal besser fragen: „Wessen Körper produziert am meisten Laktat, und wessen Körper toleriert diese Übersäuerung in den Beinen am besten?“ Denn im Finish erhöhen die Athleten die Belastungsintensität derart, dass die arbeitende Muskulatur nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann. Die Folge: Das Stoffwechselzwischenprodukt „Laktat“ häuft sich erst in der Arbeitsmuskulatur, dann im Körper an, da ohne ausreichend Sauerstoff der energiebringende Abbau von Nährstoffen nicht bis zum Kohlendioxid vollendet werden kann, das der Sportler dann abatmen könnte. Der Vorgang der „Verbrennung“ wird unterbrochen, ähnlich der Verkokelung von Holz in einem Meiler. Nicht zu verwechseln ist diese Muskelübersäuerung übrigens mit der klassischen Ermüdung. „Wenn am Ende eines Marathonlaufes die Beine brennen, hat das nichts mit Übersäuerung zu tun. Hier liegt schlicht eine muskuläre Ermüdung vor“, erklärt Dr.  Florian Porzig , Mannschaftsarzt der erfolgreichen Nordischen Kombinierer.

    ATP – die Schlüsselsubstanz

    Je nach Belastung in Training oder Wettkampf steigt der Energiebedarf der Muskelzellen im Körper des Athleten mehr oder weniger stark an. Als unmittelbare und einzige Energiequelle nutzt der Muskel das energiereiche Molekül Adenosintriphosphat (ATP). Um Muskelkontraktionen zu ermöglichen, wird je ein Phosphat-Teilchen mithilfe von Enzymen abgespalten. Dabei wird Energie frei, die der Muskel direkt zur Kontraktion nutzen kann. Da die einzelne Muskelzelle und der gesamte Körper nur über einen sehr geringen ATP-Vorrat verfügen, der beispielsweise beim Skilanglauf gerade mal für drei bis vier Doppelstockschübe ausreichen würde, ist die Muskulatur ständig auf neue ATP-Bildung angewiesen. Das wertvolle Molekül muss also während einer Belastung deutlich vermehrt, aber sogar im Schlaf über verschiedene Wege fortlaufend neu aufgebaut und bereitgestellt werden. In einem Kreislauf wird das Phosphat unter Aufwendung von Energie wieder an das ATP angehängt. Auf welchen der im Folgenden ­beschriebenen Energiegewinnungswege der Körper dabei schwer­punkt­mäßig zurückgreift, hängt im Wesentlichen von der Intensität und Dauer der Belastung im Verhältnis zum aktuellen Trainingszustand des Sportlers ab.

    Die Wege der Energiebereitstellung

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  • In der Muskulatur gibt es neben dem kleinen ATP-Vorrat noch eine zweite Substanz mit ähnlich geringer Vorratslage, das Kreatinphosphat (KP). Wird dessen Phosphat-Teilchen abgespalten, so kann durch die frei werdende Energie ATP wieder „aufgeladen“ werden und steht dem Muskel dann sofort zur Verfügung. Das Problem ist: Allein mit diesem Energielieferanten kämen wir auch noch nicht viel weiter. Wir könnten gerade mal einen kleinen Anstieg bewältigen, und schon wären erneut sämtliche Reserven ausgeschöpft, es könnte keine Muskelaktivität mehr stattfinden. Insofern ist der Körper gezwungen, sich anderer Energiequellen zu bedienen. Und hier kommen die Kohlenhydrate und Fette ins Spiel, beziehungsweise deren Abbauprodukte Glukose und Fettsäuren. Mithilfe von Enzymen werden diese Nährstoffe gespalten und biologisch, das heißt flammenlos verbrannt. Durch die frei werdende Energie können über den Umweg des Kreatinphosphats die wertvollen ATP-Moleküle immer wieder neu zusammengesetzt, quasi mit Energie aufgeladen werden. ATP und KP fungieren insofern nur als Energieüberträger und Puffer. Grund: Läge ausreichend Energie für einen Skimarathon zum Beispiel als ATP vor, würde ein normalgewichtiger Sportler vor seinem Start mehrere hundert Kilo wiegen, da die Moleküle im Verhältnis riesengroß und schwer sind.

    SmartBusinessPlan-Tipps

    Leverkusen vorerst ohne Abwehrspieler Tah

    Bayer Leverkusen muss vorerst auf Jonathan Tah verzichten. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, hat sich der Abwehrspieler beim 0:1 in Hamburg einen Faserriss auf der Rückseite des linken Oberschenkels zugezogen.

    05.02.2017 12:50 Uhr
    Jonathan Tah hat sich einen Faserriss im Oberschenkel zugezogen. Foto: Federico Gambarini
    Rechtschreibung

    Bayer Leverkusen muss vorerst auf Jonathan Tah verzichten. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, hat sich der Abwehrspieler beim 0:1 in Hamburg einen Faserriss auf der Rückseite des linken Oberschenkels zugezogen.

    Am 6. Februar werden weitere Untersuchungen beim Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München stattfinden. Erst danach sind Prognosen über die Länge der Zwangspause möglich. (dpa)

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